Pedelecs (Pedal Electric Cycles) –
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Wie funktioniert ein Pedelec Pedelecs gibt es in verschiedenen Bauarten (siehe weiter unten). Gemeinsam ist ihnen, dass sie einen akkubetriebenen Elektro-Motor besitzen, der den Fahrer als Tandempartner unterstützen kann – aber nicht muss. Die Motor-Unterstützung erfolgt nur, wenn die Pedale bewegt werden und die Unterstützung aktiviert wurde. Die Unterstützung kann per "Gas"-Griff oder per Tasten am Steuergerät aktiviert werden. Ein oder mehrere Sensoren überwachen und regeln das Zusammenspiel zwischen Tretleistung des Fahrers und Unterstützung des Motors. Die Motor-Unterstützung kann der Fahrer nutzen, um mit weniger Körpereinsatz oder aber um mit höherem Tempo zu fahren. Sie unterstützt vor allem im Bereich der für den menschlichen Körper mühsamen (niedrigen) Trittfrequenz. Im Idealfall ist ein Pedelec ein pfeilschnelles Trekkingfahrrad, das auch ohne Strom noch zum flotten Fahren einlädt. Voraussetzung für wirklichen Fahrgenuss ist aber auch hier – wie bei allen Fahrrädern – dass das Rad gut durchkonstruiert sowie optimal an den Fahrer angepasst ist. So ist es mittlerweile sogar möglich, auch Pedelecs individuell an den Fahrer anzupassen. Es existieren sogar die ersten Profi-Reise-Pedelecs.
Unterschiedliche Bauarten Wie bereits oben kurz erwähnt, gibt es grundsätzlich zwei Steuerungsarten für die E-Motor-Unterstützung: Gasgriffsteuerung und Sensorsteuerung. Die Gasgriffsteuerung: Die Sensorsteuerung: Für jede der beiden Steuerungsarten gibt es wiederum mehrere Möglichkeiten der Unterbringung von Motor und Batterie. Nabenmotor: Tretlagermotor:
Trotz Motor zulassungsfrei Im Rahmen der folgenden, maßgeblichen Bestimmungen durch die StVZO in Anlehnung an die EU-Richtlinien aus dem Jahre 2002, gelten Pedelecs rechtlich als Fahrräder und sind somit zulassungsfrei. Zulassungsfrei sind:
Für wen ist ein Pedelec sinnvoll Allein im Jahr 2006 wurden bereits rund 190.000 Pedelecs und E-Bikes in Europa verkauft. Die Deutsche Post AG setzt schon seit dem Jahr 2000 Pedelecs im Zustelldienst ein und betreibt inzwischen eine Flotte von rund 8000 Pedelecs. (Quelle: ExtraEnergy e.V.) Lange galten Elektrofahrräder gemeinhin als Fahrgeräte für Alte und Gebrechliche. Heute kann man lesen, dass Leute wie Reiner Calmund, Ex-Manager von Bayer 04 Leverkusen, für das Pedelec werben. Er sagt: "Das Fahrgefühl mit dem E-Bike ist unbeschreiblich – mit dem Gefährt ist der Fahrspaß programmiert". Aber Pedelecs sind nicht nur ideale Verkehrsmittel, Freizeitvergnügen und Trainingsgeräte für die, denen herkömmliches Fahrradfahren (aus welchen Gründen auch immer) schwerfällt. Untrainierten Fahrradfahrern ermöglichen sie Rennrad ähnlichen Fahrspaß und eine enorme Vergrößerung des Aktionsradiuses. Darüber hinaus sind Pedelecs das komfortable Alltagsverkehrsmittel für alle – für den Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Universität, zum Shoppen und Ausgehen in Städten und Vororten, vor allem dort, wo Parkplatznot herrscht oder Bewegung Not tut. Pedelecs haben das Potential, dem Trend hin zu nachhaltiger, schneller und individueller Mobilität eine neue Dimension zu verleihen.
Welches Pedelec für Sie Diese Frage können Sie nur selbst entscheiden – nachdem Sie mehrere Pedelec probegefahrten haben.
Mehr In der Zeit Nr. 31/2002 stand ein bemerkenswerter Artikel zum Thema: Die Glücksmaschine Lesen Sie um Thema Pedelec auch unsere Ratgeber "Nirgendwo ist ein Hybridantrieb so sinnvoll wie beim Fahrrad!", "Wer braucht ein Pedelec?" und den Artikel "Das "Patria Speedster"-Projekt".
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